rabeaswelt











Hier befinden sich Infos, Fotos und Wissenswertes zu unserer Radtour nach Venedig.

Hier gibt es bald mehr zu unserer geplanten Tour. Momentan ist es nur eine Art Ideensammlung.

– Die Beteiligten
– Die Idee
– Der Plan
– Streckenverlauf
– Die Probleme (Budget/Gepäck)
– Die Vorbereitung
– Das Training
– Die Suche
– Die Touren
– Die Sponsoren
– Tests
– Berichte/Fotos
– On Tour …

1.) Bisherige Tourenteilnehmer:

Rabea B.
Peter M.

2.) Die Idee

Um die dahinter stehende Idee genau zu verstehen, sollte man etwas weiter ausholen. Meiner Ansicht nach mindestens zurück bis zu meinem ersten Alpencrossbericht aus dem Jahr 2008. wenn man die Berichte meiner Alpen- und Rennsteigüberquerungen durchgearbeitet hat, kommt man zu dem Punkt, an dem ich hier anknüpfen möchte. Beginnend mit dem Kennenlernen von R. und mir.
Welches ja, wie einigen Leuten bereits bekannt sein dürfte, bei einem Speed-Dating in G. erfolgte. Eine der wohl langweiligsten und am häufigsten gestellten fragen bei solchen Veranstaltungen dürfte wohl: „Und, was machst Du so?“ sein. Oft, aber nicht zwangsläufig, gibt es darauf die Rückfrage: „Du meinst beruflich?“
Nachdem das dann alles beantwortet und geklärt ist und man damit schon einige Zeit verschwendet hat, erzählt man sich noch ein paar kostbare Minuten den langweiligsten Schrott der Welt. Nämlich, was man beruflich macht. Nicht, dass das so langweilig oder unwichtig wäre. Nein, das ist es nicht. Aber… wen interessiert das denn wirklich, was sein Gegenüber arbeitet? Gut, eine handvoll Leute mag dies wirklich interessieren. Doch für den Großteil der Weltbevölkerung wären die meist nicht ausgesprochenen Fragen, wie z.B.:
„Wie küsst Du?“, „Warum bist Du hier?“, „Auf was für einen Typ Frau/Mann stehst Du?“ oder „Was machst Dich beim Sex besonders an?“
viel interessanter. Nur fehlt dann dafür die Zeit bzw. sind die meisten Leute zu verklemmt, zu verpeilt, zu schüchtern oder zu nervös, um das Gespräch in fünf oder sieben Minuten auf wirklich interessante Themen zu bringen.
Wenn es anders wäre, wären Speed-Datings und ähnliche Veranstaltungen völlig überflüssig. Nach dem beruflichen Kram bleibt meist ein kleiner Zeitrest, welcher mit privatem Kram gefüllt werden kann. Das klappt meist und ist im Regelfall ein wenig spannender. So viel näher mag ich hier und jetzt nicht darauf eingehen. Leute, welche selbst schon an solchen Veranstaltungen teilgenommen haben, wissen ohnehin, wie das läuft. Und die Anderen sollten besser mal die Klappe halten zu Dingen, von denen sie keine Ahnung haben. Jedenfalls sprachen R. und ich auch über unsere Freitzeitaktivitäten. Es gab, wie meist, ein paar Gemeinsamkeiten. Als ich ihr allerdings erzählte, dass ich gerne Rad fahre, „am liebsten bergauf, ja über die Alpen und so …“ hörte man förmlich den Stempel in ihrem Kopf:
„radelt bergauf! SPINNER!!“
Diesen Stempel hatte ich schon oft gehört und gesehen. Aber das war nicht der Grund dafür, dass wir nicht zusammen um den Titel „Paar des Abends“, sowie einen gefüllten „Präsentkorb“ spielten. Zwar war mir R. nicht unsympathisch, doch ich kannte mich mit diesen Veranstaltungen bereits recht gut aus. Daher wusste ich, dass man zwar schon nach dem Bauchgefühl gehen kann, aber damit meist leider nicht sehr weit kommt. Also „spielte ich taktisch“.
Was mich schließlich in die Lage brachte, mit P. um Titel und Korb zu spielen. Leider aber nicht das „Quiz“ (ich kannte bereits alle Fragen und die dazugehörigen Antworten.), sondern „Montagsmaler“. Daran war mein bzw. unser Sieg bereits ein mal gescheitert. So leider auch an jenem Abend, als wir es leider nicht hinbekamen, „Ghostbusters“ erratbar zu zeichnen. Dies führte dann dazu, dass C. + C. gemeinsam den Sieg für sich verbuchen konnten. Wir gönnten es ihnen, obwohl ich den Korb schon gern mal gewonnen hätte. Zweimal war ich (als Fahrer) mit C. zu dieser Veranstaltung gefahren. Und beides mal hatte er dann den Sieg und den Korb eingeheimst. Wenn er selbst fuhr und mich mitnahm oder wenn wir unabhängig voneinander auftauchten, hatte er noch nie gewonnen. Tja … wir kannten uns auch von dort.
An besagtem Abend zog die Meute weiter in ein anderes Lokal. Dieses wurde extra für uns noch mal geöffnet, da sich die Inhaberin auch unter den Teilnehmerinnen befand.
Das war auch alles noch mal sehr lustig, aber P., mit der ich gespielt hatte, war nicht mehr dabei. Und mit R. hatte ich nicht mehr wirklich Kontakt, da sie eher am abgelegenen Tischende saß. Wir kamen erst später wieder in Kontakt, eigentlich durch M., wofür wir ihm dankbar sind. Und über wkw. Schnell kam es zu einem Date mit R., aus dem einen wurden mehrere. Und sie warnte mich auch vor sich selbst. Sie meinte wohl, dass sie spinnt, zu chaotisch und zu durchgeknallt für mich sei.
Na ja, mittlerweile ist Februar 2013 und wir sind bereits über 1,5 Jahre zusammen. Natürlich sind wir auch schon viel miteinander geradelt. Und auch gerade ganz am Anfang unserer Beziehung stand rein zufällig eine Radveranstaltung in den Alpen. Doch das ist ein anderes Thema. Allerdings kann ich nur wieder hervorheben: Zufälle, Schicksal, sich schließende Kreise.
Eigentlich phänomenal. Später lernte C. eine Frau aus Russland kennen und lieben. Wir beschlossen also, mehr spaßeshalber, eine Radtour von Marburg, über Berlin, nach Moskau. Wer mich näher kennt, weiß, dass man solche Späße nicht mit mir machen sollte. Denn ich neige dazu, auch verrückte Ideen in die Tat umzusetzen. Zumindest schaute ich mir das Ganze mal näher an. Allerdings kam ich nicht bis zur eigentlichen Planungsphase. Auch wenn ich schon im WorldWideWorscht (www.) Touren á la Paris-Moskau oder Moskau-St.Petersburg fand. Die Entfernungen waren gigantisch. Was mich noch nicht so sonderlich schreckte. Schlimmer empfand ich den nötigen zeitlichen und finanziellen Aufwand. Und richtig abschreckend empfand ich die unvorhersehbaren Gefahren, Unwägbarkeiten und Risiken. Dies schien alles nicht wirklich greifbar.
Und auch die „Kollegen“ C. und M. schienen, was Kontaktpflege anbelangt, nicht gerade sehr verlässlich. Sehr schade. Aber auch dies rückte diese Tourvariante in immer weitere Ferne. Gänzlich kamen wir von dem Gedanken an eine größere Tour allerdings nicht ab. Schließlich „verbissen“ wir uns in die Variante Heskem-Venedig. Und da stecken wir noch heute.

06.01.2013: Den ersten kleinen Streckenabschnitt sind wir heute geradelt. Bis zum Tourstart gibt es noch
einiges zu tun, aber wir schaffen das! 🙂

13.01.2013: Die ersten Sponsoring-Anfragen sind raus! Drückt die Daumen! 🙂

30.01.2013: Einige Antworten sind da, einige waren sehr schnell, alle waren nett. Aber bisher leider
keine positiven Nachrichten. Wir geben nicht auf! Das Budget wächst langsam, aber bisher
stetig. Wer uns unterstützen mag, sollte uns kontaktieren!

20.02.2013: Der erste Unterstützer ist mit Continental gefunden. Diese wollen uns vier Reifen zur
Verfügung stellen. Die ersten zwei Reifen (meine) sind heute bereits angekommen. Die anderen
zwei Reifen (Rabea´s) haben wohl Lieferzeit April. Wir sind zuversichtlich, dass diese auch
noch ankommen werden! 🙂 Der zweite Unterstützer hat sich bereits angekündigt. Bald mehr dazu!

24.02.2013: Der zweite Unterstützer ist mit SKS
gefunden. Diese haben uns eine Minipumpe und ein Minitool zur verfügung
gestellt.

09.03.2013: Der dritte Unterstützer hat sich angekündigt. Wir sind gespannt auf das Päckchen. 🙂

16.03.2013: Der dritte Unterstützer möchte namentlich nicht genannt werden. Wir respektieren und
akzeptieren diesen Wunsch. Das Päckchen mit je zwei Kappen, Ohrenschützern, Reflektoren
und Lippenpflegestiften ist da.
29.05.2013: Mittlerweile haben wir auch jeder einen Sattel von Selle Royal erhalten und bereits getestet. Mein Fazit: Super! Ich hätte nie geglaubt was ein guter Sattel ausmacht.

Leider habe ich lange nichts geschrieben. Mittlerweile ist die komplette Geschichte zu unserer Radtour als Buch erschienen. Das Buch heißt: Heiteres Hügelballett und kann über mich bezogen werden. Sendet dazu eine Mail an rabeabender-runde@web.de.

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