rabeaswelt











Leseproben

Halbautobiographische, erotische Geschichten

Andrea und Luigi

Wir trafen uns nur wenige Tage später, nach endlosen weiteren Telefonaten um zusammen an den See zu fahren. Er holte mich ab. Am See legten wir uns auf unsere großen Handtücher. Und wieder war er einfach perfekt. Er hatte in seiner Kühltasche Sekt und Erdbeeren. Natürlich auch die passenden Gläser dazu. Wir lagen nebeneinander, berührten uns wie zufällig. Es knisterte ganz gewaltig. Zur Abkühlung sprang ich ins Wasser. Während des Nachmittags fanden wir weitere Gemeinsamkeiten, wir waren mal in der gleichen Clique unterwegs, hatten gemeinsame Bekannte. Er malte gerne, ich habe auch mal einige Bilder gemalt und sogar Wettbewerbe gewonnen. Außerdem gingen wir beide schon jahrelang ins Fitnessstudio. Er legte viel Wert auf sein Äußeres. Wir lasen die gleichen Zeitschriften. Zwischendurch küssten wir uns und tasteten vorsichtig den jeweils anderen Körper ab. Er war, von dem was die Badehose verbarg mal abgesehen, komplett rasiert. Auch einige Tatoos zierten seinen Körper. Zu jedem dieser Bilder konnte er mir etwas erzählen. Vom Arschgeweih mal abgesehen war auch jedes sehenswert. Leider ging der Tag viel zu schnell vorbei.

Doro und Babacan

Das Radio lief leise, Doro spülte Geschirr ab. Da riss sie ihr Handyrappeln aus den Gedanken. Erschrocken nahm sie ab. Sofort durchfuhr sie eine heiße Welle: „Mist. Babacan“. Sie hatte das Treffen ganz vergessen. Und nun? Sie stammelte. Er entschuldigte sich und sagte ihr, dass er es leider nicht ganz pünktlich schaffe, er sei aufgehalten worden, ob sie schon da sei? Nein, nein, erwiderte Sie. Und er müsse auch erst noch mal nach Hause. Da er im Moment kein Auto habe werde dies dauern, ob sie ihn nicht einfach abholen könne!? Doro war sprachlos. Nein, sicher nicht! Ja, wenn nicht jetzt – wann dann? Was tun? Er merkte ihr zögern und ging auf sie ein. Es werde sicher nichts passieren was sie nicht wolle und man könne ja wirklich auch irgendwo hin fahren, aber er würde sie jetzt einfach gerne kennen lernen. Okay. Sie gab sich einen Ruck. Okay. Da war ja noch nichts dabei. Und es blieb ja auch ihr überlassen, was weiter passieren könnte. Sie hatte jetzt mal die Zügel in der Hand. Sie war eine moderne Frau. Und irgendwie fühlte sich das jetzt mal gut an.

Bekki und Meik

Sie setzten sich vor den Kamin, der noch nicht ganz aus war und schauten sich lange an. Meik unterbrach das Schweigen und stellte sein Glas ab. Es war schon weit nach Mitternacht und Zeit ins Bett zu gehen. Erwartungsvoll stand Bekki ebenfalls auf und ging ins Bad. Noch ein paar Spritzer von Ihrem Lieblingsparfüm und schnell ins Schlafzimmer huschen. Nun ging Meik ins Bad und Bekki überlegte fieberhaft was sie jetzt anziehen solle. Überhaupt etwas? Aber es war im Schlafzimmer doch recht kühl. Fand er sie auch im Nachthemd attraktiv? Würde bei „Kuschelsocken“ noch genug Erotik über bleiben? Sie entschied sich für ein zartes Nachthemd und ein nettes Höschen und legte sich hin. Es kribbelte im Bauch, es fühlte sich an wie die Vorfreude als Kind auf Weihnachten…

Endlich kam auch Meik und legte sich zu ihr. Er umschloss sie mit seinen starken Armen und sie seufzte laut. Wie sehr sie das vermisste wenn er fort war. Sein Körper war warm und er roch so herrlich. Das hatte Sie von Anfang an an ihm geliebt. Manche Menschen kann man ja sprichwörtlich „nicht riechen“, aber mit Maik war das ganz anders. Seine Hände glitten unter ihr Hemdchen und berührten sanft ihre sofort steif werdenden Nippel. Ihr Atem stockte kurz.

Tara und Herbert

Dort angekommen fragte er, ob es okay sei, wenn er Sie noch mal küsse. Irgendetwas störte Sie daran. Warum fragte er Sie dauernd? Musste er erst alles diskutieren? Der Kuss wirkte dann auch recht mechanisch. Tara dachte, dass dies an seiner komischen Art alles zu hinterfragen liegen könnte. Wie sollten sich denn dabei „Schmetterlinge“ einstellen? Der Kuss war feucht. Zu feucht. Verstohlen wischte sie sich den Mund ab. Er schmeckte außerdem nach Bier. Und roch leicht nach Schweiß.

Nach einer Weile äußerte Tara den Wunsch nicht mehr hier im Auto rum zu sitzen. Er schlug vor, Sie nach Hause zu bringen. Dort angekommen hätte Sie es nicht schlimm gefunden, wenn er nach Hause gefahren wäre, aber er fragte Sie, ob es okay sei, wenn er noch mal mit reinkomme. Okay. Gesagt getan. Tara zeigte ihm ihre kleine Wohnung und aus allen möglichen Einrichtungsgegenständen las er heraus, was für ein Typ sie vermeintlich sei. Im Schlafzimmer angekommen fiel sein Blick zuerst auf das Bücherregal und traf zielsicher ihre „Erotischen Bände“. Nein wie süß, äußerte er. Tara fand das Wort süß hier eher für unangebracht. Er fing wieder an Sie zu küssen. Sie setzen sich auf ihr Bett und er wurde immer forscher. Tara überlegte hin und her. Wollte sie das hier wirklich? Ihr Körper sagte nach so langer Zeit ja, ihr Verstand ein klares Nein! Sie begannen sich auszuziehen. Langsam. Stück für Stück. Der Pullover. Er hatte eine hell behaarte Brust. Ihr Pullover, sie hatte weiche, wohl geformte Brüste. Nun küsste er sie am Hals entlang, bis zur Brust, auf den Bauch. Ihr letzter Widerstand erlosch. Egal. Alles egal.

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